Paleo Convention – Berlin 2015

Liebe Freunde des guten Geschmacks und eines Sinnvollen Lebenstils,

Ich möchte nicht versäumen, euch auf die Erste und wohl auch Größte Paleo und Ancestral Health Veranstaltung in Europa hinzuweisen. Sie findet bei euch zu hause statt noch in diesem Sommer:

Paleo Convention 25. Juli 2015, Berlin – Neue Heimat

Ernährung, Fitness, Lifestyle & Community.
Lerne im exklusivem Symposium von nationalen und internationalen Experten, werde aktiv in einer Reihe von Workshops oder schlemme, was das Herz begehrt auf Europas größtem öffentlichen Paleo Food-Market.

Bitte, bitte erscheint zahlreich und berichtet mir bis ins Kleinste ans Ende der Welt! Lasst mich wissen, wen wir zur ersten Paleo Convention nach Cape Town einladen sollen!

Paleo Convention Berlin 2015Die Paleo Convention bringt dich im exklusiven Symposium mit Experten zusammen, um über die Wissenschaft hinter Paleo zu diskutieren und die kommenden Trends zu erforschen, die das schulmedizinische Wissen (r)evolutionieren werden.

 

Die Paleo Bewegung – ein Phänomen unserer Zeit

Unsere Zeit, das ist die Zeit in der man ordentliche Recherche für einen Artikel über Paleo betreiben möchte und in der Ärztezeitung online nach der Meldung der FDA über die “Warnung vor Diabetes und Gedächtnisstörungen verursacht durch Statine” vom Anfang dieses Jahres sucht. Leider wird man in unseren seriösen Fachmedien hier nicht fündig. Warum nicht? Weil es nicht wichtig war für jemanden, der regelmäßig und ausreichend von Pharmareferenten und durch gesponserten Fortbildungsveranstaltungen beraten wird?

Warum steigen die Kosten im Gesundheitswesen, wenn überall sonst Fortschritt Einzug hält?

Das Moorsche Gesetz der Entwicklung von Computertechnologien z. B. gilt wohl noch, bis unsere Schalter in Schaltkreisen Molekülgröße erlangt haben. In den 80er Jahren hat 1GB Festplattenspeicher noch fast $1 000 000 gekostet. Im Jahr 2000 kostete die Sequenzierung von 1 Megabase Basenpaare fast $10 000; heute zahlt man weniger als 10 Cent. Tatsächlich aber steigen im Gesundheitswesen die Kosten weiter exponentiell an und eine ganze Menge von Parteien verdienen daran. Inzwischen ist auch hinreichend bekannt, das nicht hauptsächlich die Überalterung unserer Gesellschaft dafür verantwortlich ist. Krankenkassen wimmeln neue Kunden mit fadenscheinigen Gründen ab. Sie sind an Versicherten nur interessiert, wenn sie viel Geld bringen. Lukrativ für die Kassen sind vor allem gut eingestellte, chronisch Kranke. Teuer dagegen sind Städter. Wann werden wir endlich wissen, was eine empfehlenswerte Obergrenze für das böse Cholesterin ist? Wird der Richtwert mit der nächsten Generation der Statine noch einmal gesenkt? Wann dürfen wir wieder frohen Mutes Eier essen?

Hinter den Kulissen aber rumort es gewaltig.

Leider gibt es nicht mehr Menschen, wie den südafrikanischen Sportwissenschaftler Professor Tim Noakes. Noakes hatte im vergangen Jahr für Furore gesorgt, als er öffentlich dazu aufrief, dass Käufer seines Buches “The Lore of Running” das Kapitel über Ernährung heraus reissen sollten. Tim entschuldigte sich mit der Begründung, er hätte es zu der Zeit, als er das Buch schrieb, selber nicht besser gewusst. Heute sei er schlauer und im Gegensatz zur herzfreundlichen, fettarmen Ernährung mit Vollkornprodukten, renne er schneller denn je. Tim Noakes geht auf die 60 zu, mit einer Ernährung die ohne Getreide, Milch und Hülsenfrüchte auskommt.

Konservative Quellen empfehlen heute eine Ernährung mit niedriger Glykämischer Last (das heisst Gemüse!). In einer Cochrane Metaanalyse erwiesen sich die Low Carb Diäten wirksamer im Vergleich zu den fettarmen Diäten (Cochrane Database Syst Rev. 2009 Jan 21;(1):CD006296.). Man bekommt den Eindruck, als ruderten die Ernährungsweisen unserer staatlichen, heiligen Gesellschaften für Ernährung gerade nervös zurück. Von zwischenzeitlich 7 Mahlzeiten und Snacks werden aktuell nur noch 3 Mahlzeiten und 2 Snacks empfohlen. Dabei sind wohl beim gestalterischen Wechsel der Pyramide zwei Mahlzeiten vom Teller gefallen. Vielleicht dürfen wir bald mit 3 Mahlzeiten auskommen und auch mal eine auslassen (intermittent fasting). Man vermutet, dies führt zu verlängerten Lebenszeiten und höheren Gedächtnisleistungen im Alter.

Deutlich wird der Paradigmenwechsel, wenn man mit offenen Augen durch die Supermärkte geht.

Über die Qualität von BioBio Zertifikaten mag man streiten. Fest steht, dass keiner mehr daran vorbei kommt. “Glutenfrei” bedeutet nicht mehr aussätzig, sondern füllt ganze Regale in Supermärkten und Discountern. Eines der heißesten Forschungsthemen derzeit ist wohl der “Leaky Gut“. Es verwundert nicht, dass in den meisten wissenschaftlichen Veröffentlichungen italienische Namen auftauchen. Viele Menschen lassen sich nicht mehr einfach mit einer schnellen Diagnose und einer neuen Pille abspeisen, sondern informieren sich selber bei “Doktor Google” und stellen unangenehme Fragen bei der 5 Minuten Audienz in der Praxis. Was soll man den nervigen Patienten erzählen, die gesunde Laborwerte und ein anstandsloses Ultraschall haben und dennoch von Arzt zu Arzt pilgern, weil sie die ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit nicht für normal halten. Diese Patienten wollen auch nicht glauben, dass der Spezialist “Psychosomatiker” sie offiziell für verrückt erklärt, indem er ihnen SSRIs verschreibt.

Steinzeitliche Ernährung wird diesen Sommer auch in Europas Metropolen von Wien über Berlin bis nach Mailand und Paris en vouge. Besonders schnell scheinen es die Skandinavier zu verstehen. Vielleicht liegt es an der guten Schulbildung oder den geselligen Winternächten am warmen Feuer in Höhlen und Blockhäusern. Wissenschaftler, wie Staffan Lindeberg tun ihr Übriges dazu. Ist dieses Paleo Movement eine bloße Modeerscheinung oder steckt tatsächlich mehr dahinter? Eine kurze Google Trends Analyse zeigt eine exponentielle Zunahme der Suchanfragen an die Suchmaschine seit Ende 2007. Seitdem legt das Phänomen ständig weiter an Popularität zu und inzwischen haben auch die Medien den Braten gerochen. Kein TÜV-geprüfter Diättest kommt mehr um eine abfällige Bemerkung über rohes-Fleisch-fressende Neandertaler herum (Das sind die zehn verrücktesten Diäten der Welt).

Der wahre Pioniergeist ist in der Blogosphäre zu finden.

Dort sind einige Personen hervorzuheben, die seit dieser Zeit stetig eine größer werdende und wiederkehrende Leserschaft sammelt. An dieser Stelle seien nur wenige exemplarisch genannt, wobei ein Eintauchen unbedingt empfehlenswert ist, sollte man sich doch lieber selbst ein Urteil aus erster Hand bilden. Besondern Wert haben bei all diesen Blogs und deren Postings die zahlreichen Kommentare. Natürlich muss man dazwischen viel digitalen Müll ausblenden, um zahlreiche kritische und fast immer gut begründete Beiträge zu finden. Das Resultat ist keine von oben herab geschriebene und festgefasste Meinung, sondern ein Dialog, wie er auch an unseren Hochschulen wünschenswert wäre. Dabei verstecken sich die meisten Blogger und auch deren Leser nicht hinter anonymen Nicknames und lustigen Profilbildchen, sondern sind das digitale Gesicht von echten Menschen: Oft mit akademischem Hintergrund, belesene Laien oder Opfer unserer Überflussgesellschaft auf dem Wege der Genesung.

Wer das einmal für einen Monat lang, ernsthaft und ohne Selbstbetrug gemacht hat, versteht, warum das zuvor geformte Bild gar nicht mehr so wunderlich erscheint, sondern zum eigenen Spiegelbild geworden ist.

Alle haben das Medium Internet gemein. Informationen zwecks Antwortsuche, Verbreitung von Informationen zur Hilfestellung und Prävention. Natürlich nicht in Form ärztlicher Diagnosen und Therapieempfehlungen, (Die sind laut “Disclaimer” natürlich nicht empfohlen) sondern mehr mit dem Verweis auf neueste wissenschaftliche Studien oder empirischer Berichte. Dieser Nebel aus Informationen, unglaublichen Erfolgsgeschichten und Berichten wundersamer Körpertransformationen verdichtet sich schliesslich immer mehr zu einem Bild. Niemand hier erhebt den Anspruch auf alleiniges Recht; hier wird ermuntert, angespornt einmal selber auszuprobieren, sich artgerecht zu ernähren.

Marks Daily Apple. Mark Sisson hat in seinem Blog eine Unmenge relevanter Informationen zum Thema Ernährung und Gesundheit zusammen getragen in einer Serie von täglich sehr gut recherchierten Posts.
The Paleo Solution. Robb Wolf als Biochemiker, hat einen sehr wissenschaftlichen Ansatz. Empfehlenswert ist sein Podcast (Top10 zum Thema ´Health´ bei iTunes), der nicht nur Kurzweil für lange Bahn und Autofahrten bietet, sondern ein wahrer Schatz von sorgsam beantworteten Hörerfragen und Emails ist.
Chris Kresser. Der Arzt, dem die Frauen vertrauen. Chris ist Allgemeinmediziner und Naturopath. Sein Blog ist gerade bei Frauen sehr populär, weil er besonders hormonelle Phänomene thematisiert und auch eine der meist gelesensten Quellen zum Thema Schilddrüse im Internet ist.
Whole9.com. Dieser Blog eines Pärchens ist ´Hand´s on`. Das Programm für den einmonatigen Paleo Challenge heisst Whole30 und ist genau richtig, wenn man gar nicht viel vorher lesen möchte, sondern einfach nur machen! Diese beiden hatten auch mal aufgerufen zum sogenannten Paleo Elevator Pitch, der Paleo in 60sec erklärt:

Übersetzung auf Paleowiki.de:
Paleo Kurz und Bündig

Ich esse “real food” – frische, natürliche Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse.

Ich bevorzuge Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte und vielen natürlich enthaltenen Vitaminen und Mineralien, über Lebensmittel, mit vielen Kalorien, aber wenig Nährwert.
Die Qualität von Lebensmitteln ist außerdem sehr wichtig – ich achte darauf von wo mein Fleisch, Fisch und Eier herkommen.
Ich kaufe Bio und Produkte aus der Umgebung so oft wie möglich.

Dies ist keine “Diät” – ich esse genügend um Kraft, Energie, Aktivität und ein gesundes Körpergewicht zu halten.
Mein Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, also esse ich sowohl tierische als auch große Mengen an pflanzlichen Produkten.
Ich habe keinen Mangel an Kohlenhydraten – allerdings esse ich sie in Form von Gemüse und Obst anstelle von Brot, Zerealien oder Teigwaren.

Meine Mahlzeiten haben wahrscheinlich mehr Fett, als du dir überhaupt vorstellen kannst, aber Fett ist eine gesunde Energiequelle wenn es aus qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wie Avocado-, Kokos und Gras-gefüttertem Rindfleisch kommt.

Sich auf diese Art zu ernähren ist ideal für einen gesunden Stoffwechsel und die Reduzierung von Entzündungen im Körper.
Diese Ernährung bringt Kraft, Energie, sorgt für guten Schlaf und eine gesteigerte Lebensqualität.
Man beseitigt das Verlangen nach Zucker und bekommt ein gesundes Verhältnis zum Essen.

Außerdem minimiert man das Risiko für eine ganze Reihe von “Wohlstands-Krankheiten” und Leiden wie Diabetes, Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, Schlaganfall und Autoimmunerkrankungen.

Also warum nicht mal den Selbstversuch wagen? Ein paar Laborwerte und Umfangmaße genommen, eine Einkaufsliste mit viel Gemüse, einem bisschen Bio-Fleisch oder leckerem Fisch geschrieben und los geht’s: 30 Tage, nur einen Monat. Wer´s für die Nachwelt festhalten möchte, macht jeden Tag einen “Mugshot” vor der weissen Wand. Ein Alkohol und Kaffee freier Monat würde wohl den meisten Studenten einmal im Jahr gut tun 😉

Falls Ihr Fragen habt oder mehr wissen wollt… bitte kommentieren!

chris(at)thinkfood co za oder lenzchristoph (skype)

Dieser Artikel erschien in Medizynisch im Juni 2012.
Das “Medizynisch” ist die StudentInnenzeitschrift der ÖH Meduni Graz
Vielen Dank nach Austria, besonders an Georg Obermayer und Bernhard Grundner!

Cholesterol Denialists do not Eat Eggwhite Omeletts

Reading the newspaper and following tweets, I found last weeks news extremely exciting and have come to believe that I was meant to write this looong, overdue blog post about chocolesterol. It began with me attending a lecture offering CME (continued medical education) points, listening to one of the signees of THE letter sent to the Cape Times earlier this month (September 14, 2012): Bottom line: according to the writer, every diabetic should be on a by now low cost statin (cholesterol lowering drugs) – regardless, while the aim of the therapy should be to decrease the ‘bad LDL cholesterol’ below a ridiculously minute number. Not a single word was lost on ‘lifestyle changes’ like nutrition, exercise, sleep or smoking cessation.
Three days later, the Cape Times headline was: “Noakes goes too far – doctors” with statements like: “Having survived ‘Aids denialism’, we do not need to be exposed to ‘cholesterol denialism’.”. Allow me to explain why nobody should ban cholesterol and ignore its quintessence. What’s good about it and when it can be bad for you? Who is at risk and what should you test for?
To many of you, statins might have been suggested by your physician already. But have the risks involved been explained to you? No possible alternatives that lower your cholesterol? Look out for a separate post relating to statins specifically. Cholesterol first.

Know your enemy

Lowering the amount of cholesterol in an otherwise healthy body is like trying to make a cheesecake taste good with low fat cream cheddar cheese.
Cholesterol is the precursor to all steroid hormones, which account for numerous physiological functions your body needs to maintain a normal, healthy state. Cholesterol keeps your cell membranes flexible. If ever you tried surfing or scuba diving – remember your struggle with the wetsuit? Nothing happens without stretch. Sufficient cholesterol makes your inner membranes feel like the newest cutting-edge-dolphin-skin-like-stay-warm-forever-nano-technology-wetsuit! Whereas pop-a-pill-swallow-a-fortune-lowered-cholesterol-levels make you feel like you want to get out of your twentyfive-year-old-salt-crusted-sun-bleached-cracked-30-40-30-millimeter-drysuit after a chilled 2.5 hour sunrise surf session at the secret arctic ice break. Good thing is, you probably won’t remember. Because cholesterol is crucial for your marbles running smoothly, maintaining normal memory function even at the old age of 35 requires some. 25% of cholesterol is not in your brain for nothing.
Talking about marbles – cholesterol will guarantee an in-built Underberg-like supply of bile acids necessary for normal, smooth and regular digestive function.

Of course you can spend a fortune on supplements, but chances are, they are just being flushed down the pipe because your body can’t absorb them without bile salts being present (forget about the gut-microbiota influence). Fat soluble vitamins E, D, K and A, which we can not live without, are essential! Proper nutrition and a lekker working digestive system supplies plenty of that. On top of it, the integrity of your gut lining depends on cholesterol. Vegans sometimes develop a leaky gut or other intestinal disorders because they are lacking vitamins E, D, K, and A.

Everybody knows vitamin D is made from sunlight?

Keep in mind that the happy-hormone serotonin receptor in your brain is dependent on cholesterol, and low cholesterol levels have been linked to aggressive and violent behaviour, depression and suicidal tendencies. Guess what the precursor of Vit D is? Sun exposure always makes me happy – because it can, BUT only with cholesterol.
Cholesterol is similar to a Prestik-like band aid used to repair wounds and irritations on the arteries. Recent studies show that vitamin D is a potent antioxidant, helping to detox the body and protect arteries too.
Other steroid hormones are found throughout the body and you decide for yourself if you would like to limit their building blocks or suppress their level to a big-pharma-suggested-and-truthfully-tested minimum:
Pregnenolone is also a precursor to all other steroid hormones.
Glucocorticoids are necessary for blood sugar regulation, being extremely important for your power houses, the mitochondria.
Mineralcorticoids are the key to balancing your minerals, maintaining a perfect and very sensitive homeostasis. This in turn adjust blood pressure quickly and counteracts a loss of minerals e.g. through sweating.
All your sex hormones are made from cholesterol. If you are male, testosterone (an androgen) is your driving force and regulates your libido and muscle mass, amongst other things. Ladies fight with estrogens and progesterone on a monthly basis.

Important steroid hormones with cholesterol as their precursor

But surely my doctor is right to warn me about cholesterol

Now that we have established the importance of cholesterol and that it can’t be entirely bad, there surely is a risk involved regarding high cholesterol. To be more precise: cholesterol is one of several risk factors for the development of CVD (cardio vascular diseases). Arteriosclerosis is an inflammatory disorder combined with oxidative stress. Risk factors for heart disease are the ones that contribute to inflammation as well as oxidative stress:

  • nutrient deficiencies
  • poor blood sugar control (extreme highs and lows)
  • smoking
  • high homocysteine levels
  • depletion of NO (nitric oxide)
  • psychological stress
  • high iron levels
  • microbial infection (sometimes under the radar!)
  • a diet high in trans fatty acids (slap-chip-fat)
  • excessive refined carbohydrates (i.e. millie, mazah and macaroons)
  • too much omega-6 fatty acids and too little omega-3s. Don’t you know the ratio?
  • little or no exercise

Any kind of inflammation or free-roaming radicals will inhibit NO synthesis, which is vital to protect against heart disease on several levels. Cholesterol never travels freely through your body. Being a fat, cholesterol is not soluble in water-based environments such as the blood and needs a carrier. Together with other fatty acids and proteins, Lipoproteins are formed. Standard lab tests only distinguish between HDL (high density lipoprotein) and LDL (low density lipoprotein). Good, since both are necessary. LDL is only harmful if cholesterol particles become oxidised. But you can not oxidise cholesterol since only polyunsaturated fats within the lipoprotein particles oxidise. This oxidised fraction of LDL particles triggers inflammation and the clogging of arteries.
High levels of cholesterol are caused by chronic infections, inflammation and stress, simultaneously  increasing the risk for heart disease. Hence you will seldomly find elevated cholesterol in patients with heart disease.
But do NOT assume that cholesterol causes arteriosclerosis – the underlying condition does! The ‘oxidative response to inflammation’ hypothesis is well-supported by current research. Everything we know about heart diseases fits this hypothesis and is widely accepted by the research community. Problem being, it has not reached our physicians, dietitians, the media and the general public yet.

Conflict of Interest

Without believing in conspiracy theories, I do however know how money dictates messages and opinions in our media. Articles about health are paid for by whoever is buying the ad space. Most of the opinion makers are incentivised and hampered. Have you ever wonder who buys the sweets on the counter of your physicians rooms? Workshops and additional education is happening in pompous venues with a never ending supply of fine finger foods to feed the pot bellies of the benefitiaries present. Studies are being funded in expectancy of creative interpretations of the results – statistically validated with a double-blind magnifying glass. Outcomes not supporting the desired result are simply excluded and never appear in the abstracts of studies (always read the full text if you want to judge!). Even universities depend on support from the industry to build new laboratories. Legal advisors of our jurisdiction usually are on the payroll of relevant companies. Be weary of treatment advice from an advisor who is likely to be at risk himself. I personally wouldn’t trust an overweight dietitian either.

Scientific opinion is in favour of reducing cholesterol in the diet as a key preventive measure of cardiovascular disease, says the dean of UCT’s Faculty of Health Sciences, Marian Jacobs. 

Do’s and dont’s for your hearts health

  • Tackle your stress. Manage it by learning to say no and employing a relaxation technique which resonates with you.
  • Get out and play for 30min every day.
  • Maintain your ideal body weight. Neither to heavy nor Biafra-style.
  • Don’t smoke and avoid other toxins in your environment.
  • Limit intake of high glycaemic index foods (sugar, starches, grains, pasta, cereals).
  • Eat meat, fat and offal from grass-fed organically reared animals.
  • Cook with butter, lard, coconut and palm oil. Use olive oil for salads and warm dishes.
  • Avoid processed foods. Be careful if they contain polyunsaturated vegetable oils (canola, safflower, soy) and trans fats.
  • Read the labels.
  • Free range organic eggs are particularly beneficial and full of nutrients. Especially the yolks which are best eaten raw.
  • Snack on raw dairy products. They are rich in probiotics, nutrients, enzymes and much desired fats. If you can’t tolerate pasteurised dairy, you might get away with raw milk or goats milk products instead.
  • Consume cultured foods regularly (yoghurt, kefir, sauerkraut, kombucha, pickels). Through fermentation they contain a wonderful mix of probiotic cultures to maintain a robust gut flora.
  • Add a capsule of salmon or cod liver oil to every plate. This will boost your levels of vitamins A, D and K. Butter is a good source too.
  • Increase consumption of omega-3 fatty acids and do limit the intake of omega-6s as they become pro-inflammatory.

We do talks and Q+A sessions for you, your friends, family members and loved ones that have been diagnosed with “high cholesterol” or fear that they will be. If you are wondering whether they should be concerned, what diet and lifestyle changes they should make, whether they should take the statin they are supposed to be taking, and what the natural alternatives to statins are, you should attend. We compiled a short list of things you should test for (more specific than a shot gun cholesterol test) your risk to suffer CVD:

Suggested tests to assess CHD (coronary heart disease) risk

Note: not all the tests should be performed. Only if a thorough assessment reveals a potential risk depending on age, health status and other factors (i.e. family history of CHD, smoking, exercise, etc.) a more detailed inquiry might be suggested. Speak to your physician about it.

Individualised nutritional plans paleo style

We write individual nutritional plans according to your individual metabolic status and health assessment. We are glad to have wonderful drugs such as anti retro virals, antibiotics, vaccinations and selected cases even statins. But they should always be our last resort for a number of reasons. If you still need convincing, you can always call and get a pep talk from us… start reading, listening and learning now!
Tim Noakes on carbohydrates * Noakes goes too far – doctors * Heart disease theory an error – Noakes * Is Tim Noakes the Malema of Medicine * Fat flies over Noakes diet
The comments are full of affirmative testimonials (if they havn’t been discontinued, which recently happened on Health24!) of people who tried a low carb, Atkins, Dunkan, Zone or paleo kind of approach to increase their well-being without suffering starvation. If you don’t trust the establishment, rather enroll in a personal scientific experiment with n=1 (n is the no. of participants in a clinical study). Follow the guidelines mentioned above for 30 days consequently and see for yourself. If you have done so already please comment and become part of a peaceful and fascinating health revolution.

Egg yolks? But they’re full of cholesterol!

Eggwhite omelette with transfatty french fries and half a cherry tomato

To finally bust the myth about eggs, yolks and cheesy egg-white omelets, I suggest you listen to mastermind Chris Masterjohn’s Cholesterol 1o1. Chris is very involved in gathering supporting research for the Weston A Price Foundation. He is one of the wittiest cholesterol skeptics in the blogosphere. In this podcast he explains why we should not be concerned about egg yolks and heart disease. No reading required!

Guten Appetit!

Find more information:
You are also welcome to attend one of the Cholesterol Q+A sessions we are currently hosting. Please check our FB page for details, drop us a mail or give us a shout to find out when and where. I am always happy to present to your group, class, company, department, band, tribe, club, union or whatever your cluster may be know as. Other topics include:

  • ThinkFood – Real Food by Choice and Weight-loss by Chance.
  • ThinkFoodAI – Autoimmune Diseases and Leaky Gut. Benefits of an AI Protocol

Weston A. Price Foundation
http://www.westonaprice.org
The International Network of Cholesterol Skeptics
http://www.thincs.org
The Cholesterol Myths
http://www.ravnskov.nu/cholesterol.htm
High Cholesterol And Heart Disease — Myth or Truth?
http://www.cholesterol-and-health.com/Does-Cholesterol-Cause-Heart-Disease-Myth.html

ThinkFood30 MOTW challenge

To all the survivors of the festive season. Completely knackered or in the need of a proper detox? No need to book in into a fancy rehab resort in Knysna, ThinkFood! Together with the The V&A Market on the Wharf (MOTW) we’ll get you back on your feet, ready to face another year:

New Years Resolution ThinkFood30 Challenge

We all know how frustrating it is to face another year, realising that your New Year Resolutions havn’t actually changed much. It seems as if trapped in a continuum with a slight downhill slope, which most of us just perceive as getting old. A few more aches and pains, a bigger pair of pants and more stress at work. ThinkFood30 combats a lot of apparently age, stress, chronic condition related symptoms by alleviating the causal factors: food – which you can’t just stomach anymore.

Exclude the usual suspects involved in allergic or gut-disrupting reactions.

These inflammatory food-groups unbalance your hormones and disrupt your bodily homeostasis – in other words – you are way off balance and your body will show you that it’s not doing all that well by getting bigger, being sore and clouding up your head. If you’ve ever had one of those days when getting out of bed already needs convincing, getting your limbs into gear without pain takes about half an hour, your eyes won’t open up widely enough to spot the most recent pimple and it’s hard to remember where you’ve put your cup of coffee, try ThinkFood30 instead of waiting on unfulfilled New Years Resolutions. Eliminating certain food-groups will allow your body to heal, recovering from the otherwise constant fire you were feeding: systemic inflammation.

Combating systemic inflammation will change your life.

Your metabolism isn’t slower than somebody else’s or you weren’t genetically blessed with a faster one, everyone can optimize their metabolism according to their own needs. This will change your relationship to food, your own body, your habits, your sleeping patterns and your mood-states – not just because you look all ripped and pimple-free, but because your brain chemistry is set on positive, high volume capacity again.

Paleo Gourmet sessions and kick-off talks

ThinkFood and MOTW challenges the market community to a New Years Resolution that will work– and you don’t have to do on your own. Are you a staff member, a vendor or a friend of the market? Let us help you lead a healthier life, enabling you to actually fulfill those resolutions instead of just thinking about them. You are welcome to join us for one of the two kick-off talks in January.

ThinkFood30 kick-off info talk will give you all the details. We will explain the What and How and Why:

14th Jan 2013, 10:00, Mezzanine Level at the V&A Market on the Wharf or

22nd Jan 2013, 17:30, Mezzanine Level at the V&A Market on the Wharf

For those of you who think they’ll suffer deprivation… fear not! The Sue-Ann and the MOTW demo kitchen have Paleo Gourmet sessions lined up for you so you can ease into it, learn a bit about the Paleo diet, while Sue-Ann will prepare a 3 course meal in true primal manner for you:

Sat 12th January, 12:00-13:00 at the MOTW demo kitchen,

Sat 19th January, 12:00-13:00 at the MOTW demo kitchen,

Sat 26th January, 12:00-13:00 at the MOTW demo kitchen

Please contact Sue-Ann for more details on the Paleo Gourmet sessions and Chris for the info talks.

Some celebrities of the market community are already committed and can’t wait to get cracking!
Check out our Facebook page for the latest gossip.

UPDATE 12th Jan 2013:

Today Sue-Ann announced her ThinkFood30 Challenge officially during our first Paleo Gourmet session at the Demo Kitchen… have a look what you have missed and join us next Saturday for another hands-on Paleo Gourmet session. You will learn a lot about the “Paleo diet” and Chris will answer all the questions you might have!

Spinach and lots of eggs in our Kitchen Aid Mixer


Sue-Ann A!llen Hands-on in her demo kitchen
— at Market On The Wharf.


Seared Tuna


Dressing the plate…
— at Market On The Wharf.


Seared Tuna Salad with Avo and Bacon. I can testify it’s even more addictive than carbs 😉
Tuna: Fish on the Wharf
Bacon: Angus Meat
Avo: Bossini Brothers
— at Market On The Wharf.


Bacon topped frittata… yummy?
— at Market On The Wharf.

See Sue-Ann Allen growing while we are feeding her the Paleo way during the ThinkFood30 challenge
— at Market On The Wharf.

ThinkFoodAI – The AutoImmune Protocol

The ThinkFoodAI auto-immune protocol essentially follows the Paleo principles of ThinkFood30. Obviously certain adjustments have been fine-tuned over time to adapt optimally to cases of chronic, autoimmune complications. To start with, the baseline approach rules out most potential allergens: anything that is known to likely trigger auto-immune responses.
Since auto-immune sufferers are inherently more susceptible and sensitive to ‘foreign substances’ in the gut (which is essentially what food is), all potential aggravators will be excluded in the beginning phase: ALL of them ALL the time until the body has found its equilibrium.  One can then slowly but surely start experimenting with one thing at a time in order to identify the culprit, if there is a single one. It is not called Elimination Diet without reason and it should be clear from the start that – no matter how small the bite or drop, if its not on your plan, there is not even a crumble or trace of a drop.

The auto-immune protocol is pointless if not adhered to 100% and cheating won’t work, because we know that it can only be foolproof if followed correctly. With everyone. You will not be the only exception.

Essentially, to make it sound even worse, we’ll strip you of all your pleasures and your friends will look at you funny because you are refusing to be part of the social ‘Just Once’, ‘It’s Just a bite’, ‘Come on, one drink won’t kill you’ or the ‘Sorry, I forgot that you don’t take milk, but you’re not allergic, are you?’.  Thing is, you make everyone around you feel self conscious because you are not partaking in ‘the fun’. Get used to it.

The ThinkFoodAI AutoImmune Protocol

ThinkFoodAI entails a thorough anamnesis of the participant: you. You with all your problems and history: chronic medication, recreational drug usage, cognitive state, supplement usage, hormonal treatments, nutritional habits, etc. As a matter of fact, we’ll get really personal as in your bowel movements plus what it looks like and how it smells. The flaky skin on your feet and the odd pimple in your groin. The burning eyes and the itchy scalp, the fatigue and lack of motivation, the discoloring teeth and the falling out hair but also your personal well-being in terms of social& business parameters.
In order to get to the bottom of it all, various tests serve to analyse your body’s functionality to date: blood-analysis, stool analysis, urine analysis, if need be a genetically based. The metabolic picture drawn up serves as the roadmap for treatment possibilities, which will be discussed at length. Most patients have had their fair share of experimenting, and in cases such as heavy metal toxicity, all reactions and counter-reactions to previous supplements& medications etc are of high importance.

ThinkFoodAI Protocols are always individual and unique. 

If need be, doctors and specialists are consulted, both trusted on from your side or from the ThinkFoodMedNet to achieve maximal results and treatment options. As difficult as the discipline side of things might be and as alone as you might sometimes feel, we’re with you every step of the way and can be called upon any time. Never feel stupid for asking a question, seeking guidance or plainly venting off some frustration. We know what you are dealing with. Your family probably doesn’t, and it’s a difficult road to be on as is.
So before compliance is implicated in any way or about to be, rather give us a shout. The usual ThinkFoodCoPilot Phase is set for 12 months, so it’s not you and your plan after a month’s implementation. We would happily do it that way if things got cleared up that fast, but experience has taught us to be very patient and very exact, not get overly excited and wait all out until we really are sure it’s going uphill and you’ll make it up there on your own.

Why so serious and is it really that necessary?

If there weren’t so many ‘curious’ commonalities among auto-immune sicknesses, disorders or impairments, we’d be happy not to use the BIG AUTOIMMUNE BANNER, but:

  1. An epigenetic susceptibility has been established in all cases of AI.
  2. Most sicknesses manifest in early adolescence. Bacterial or viral triggers are under discussion in view of ‘infectious’ circuits: an immune reaction is set in motion by viral or bacterial infection, overly alerting the body’s self-defense mechanisms.
  3. The actual destructive immune reaction, the auto-immune disease, is initiated by various not yet fully established factors: environmental factors which the body is overpowered by or can not rid itself of in order to reestablish proper functioning or homeostasis. More often than not, the intestine lining is compromised, widening its ‘tight junctions’ and paving the way for harmful immune-complexes to entering your blood stream, passing previously ‘no stepping on the grass’ areas. It’s called leaky gut because that is exactly what it is: your gut is leaking stuff into the body it is not equipped to deal with. The body panics: body-tissue structurally similar to the perceived ‘foreign’ or harmful substances (protein-structures of bacteria, viruses or food) will be under fire. In the case of rheumatoid arthritis the connective tissue in your joints is under siege, in case of multiple sclerosis war is being wagered on your myelin sheaths, type 1 diabetics from birth are under attack in the pancreas department and a ‘slow thyroid’ is slow because in Hashimoto’s it being munched away from your own immune system.
  4. Trauma (anything from experienced stress, body or mind, to an accident or loss) weakens the bodies fortress, its immune system, opening its gates to onslaught (flare).

If we had a time machine, none of this would be a big problem. But we don’t. So forget about what could have been and what if you had known. You’re looking at the now and where we’re at. ThinkFood will hoist its flag and go into battle with you. No 1 opponent to begin with is food, as weird and fanatical as it may sound.

Breathing in a bit of polluted city air is one thing, but kilos of food and liquid being ingested every day is another.

Food is just as foreign a substance as any drug and your body has to deal with all consequence attached. We’ll limit the nutritional warlords to start off with. Once we have managed to call it a truce we are able to name the attackers, ban them from the playing field and hopefully limit short as well as long term immune reactions. We do not promise miracle cures. We give you the best possible solution in terms of a functional approach you have at the moment and will continue to inform you of any progress as soon as there is enough scientific grounding to publish it.

Prevention is the best treatment, and direct relatives involved in the immune game will do well to inform themselves properly, especially when children or the wish of having any is involved. Contact us.

Re-establishing Homeostasis: turning the motor back on.

As might be expected, we want nothing fake, artificial or mass produced in our system, as nice and colorful as it might be. It will not achieve the same result. The snack that smiles back is a hard habit to break, losing all the grain filled happiness. But think about it: do you feel like the lemon lozenge because your body needs vitamin c or because you crave the sugar?  It’s a trap the nutritional industry has set for all. If it tastes like it or better even why not have it? Most of us don’t have a clue what we’re saying when answering “So what do you feel like eating?”, because the body’s been put on autopilot. Strawberry yoghurt might look like there’s been a strawberry in the mix when in actual fact your body is conned into tasting and thinking strawberry, but receives nothing but artificial flavourants and sugar, leaving you hungry for more because you didn’t get what you bargained for. The more natural you go, the more your body attunes to manual again and tells you what it needs. And you understand it once more.

2 important things to remember

  1. 100% compliance. The immune system has its own incredible long term memory and stays active way after the actual symptoms of an invader have subsided. The bite or drop WILL disrupt it for an indefinite time. We will know when it’s time to start introducing ‘unknowns’. Be very wary of any sauces in unlabelled bottles, spice mixes… any ready mixes… in fact, avoid all ready mixed products having to be preserved in any way. Yes, that does include tomato sauce.
  2. Keeping a Diary or daily planner is always a good idea. Some immune reactions happen with delayed response, and it is important to be able to backtrack in case this happens. Record meals, supplements and general state. Write down how well you slept and if you like, what the best thing about the day was. We know from experience that it is extremely difficult to remember exactly what you had for lunch three days ago or how well you slept on Friday.

How long does it all take?

There’s no real limit to this. Depending on the severity of the case, it might take its time to determine how to proceed. And by proceed we mean for the rest of your life, unless you want to go back to square one. Sometimes afore ‘symptomatic’ nutritional intakes are later tolerated in more limited quantities, sometimes not at all. The protocol and its length will be as varied as the individuals needing treatment are.

Experience has taught us that a ‘ThinkFoodAI package‘ works out for the best. It includes:

  1. Individual ThinkFoodAI Protocol: Personal Nutritional Plan and a corresponding shopping list.
  2. ThinkFoodCoPilot: 12 months telephonic& online guidance via ThinkFoodHotline 
  3. ThinkFoodTrackRecord: Assemblage of all medical assessments, test, etc and the analytics via ThinkFood or a doctoral entity
  4. A practical Roadmap to get you where you need to be in terms of shopping, cooking, the ins and outs of being healthy and socially acceptable, but also how to cleanse your bowels and detox.
  5. On request (or on advisory) the specific testing required, and a supplement protocol to improve gut sanitation and homeostasis. We are not sponsored by any pharmaceutical or supplement based entity, hence no preferential bias to be scared of here. We function completely independently and would like to keep it that way.

When?
This is not a diet nor is it a quick intervention. It is a change of lifestyle, or rather, a change of life. It is not a light decision to make and you should be convinced of its necessity. Compliance is impossible if you are not familiar with the respective knowledge concerning environmental influences and auto-immune diseases. Please inform yourself and be as sure as you can be that it is a step you want to take. We can only tell you that you are doing the right thing.

How do I start?
01 Give us a call. Let’s meet if in any way possible.

ThinkFoodAI. Das Autoimmun-Protokoll

Das ThinkFoodAI Protokoll ist im wesentlichen ein Paleo Ernährungsplan àla ThinkFood00; mit ein paar Besonderheiten, um den Bedürfnissen von Menschen mit Autoimmun-Krankheiten gerecht zu werden. Dafür werden zu Beginn sämtliche Nahrungsmittel, die potentiell eine Autoimmun Antwort bei empfindlichen Menschen hervorrufen könnten, ausgeschlossen. Es handelt sich vom Prinzip her um eine sogenannte Eliminationsdiät.
Hat sich das Immunsystem (IS) beruhigt, kann man anfangen vorsichtig, gezielt und unter aufmerksamer Beobachtung bestimmte Lebensmittel wieder einzuführen, um zu sehen ob und wie sie vom Körper toleriert werden.

Für wen ist das ThinkFoodAI Autoimmun-Protokoll

Am wichtigsten ist für welchen Menschen der Ernährungsplan sein soll? Eine sorgfältige Anamnese (Erfassung aktueller und vergangener körperlicher Beschwerden, bisherige Behandlungen, Einnahme von Medikamenten/ Supplementen, Ernährungsgewohnheiten, Unverträglichkeiten und sonstige Lebensumstände) ist wichtig für die richtige Ernährungsempfehlung. Darüber hinaus lassen wir noch grundlegende Blutwerte und Körpermaße bestimmen, die eine Aussage über Organfunktionen und die Stoffwechsellage zulassen sollen. Bei Bedarf wird der behandelnde Arzt hinzugezogen oder es wird eine umfangreichere Diagnostik und ärztliche Therapie angeraten.

Das ThinkFoodAI Protokoll wird immer individuell erstellt und nur mit sorgfältiger Betreuung von erfahrenen Fachleuten ausgegeben. 

Dabei können wir Dank unserer langjährigen Erfahrung viel Mut zusprechen und von vielen Erfolgsgeschichten aus unserer täglichen Praxis, gerade mit Autoimmun-Kranken, berichten. Unsere Erfahrung lehrt aber auch wie wichtig die 100%ige Compliance, also das kooperatives Verhalten im Rahmen der Therapie, für den Erfolg eines Ernährungskonzeptes ist. Um diese hohe Compliance zu erreichen ist es wichtig, dass der Mensch gut informiert ist, versteht warum ihm das AI Protokoll in dieser Form empfohlen wird und wie es sich auf seinen Alltag auswirken kann.
Das ThinkFoodAI Protokoll beinhaltet 12 Monate Betreuung, damit die Ernährungsumstellung dauerhaft sein kann und “artgerechte” Nahrung wieder fester Bestandteil des täglichen Lebens wird und den nötigen Stellenwert genießt.

Warum ist ein Autoimmun Protokoll nötig und warum ist es so erfolgreich?

Für die meisten Autoimmunkrankheiten hat man auffällige Gemeinsamkeiten festgestellt:

  1. Eine gewisse genetische, bzw. epigenetische “Empfänglichkeit” der betroffenen Personen hat man heute bereits für fast alle AI Krankheiten nachweisen können.
  2. Viele AI Krankheiten beginnen bereits früh in der Jugend. Es wird ein Zusammenhang mit bakteriellen bzw. viralen Infektionen diskutiert. Diese Infektion setzt den Prozess der letztendlich zum Angriff von körpereigenem Gewebe führt in Gang indem eine immunologische Alarmbereitschaft hervorgerufen wird.
  3. Umweltfaktoren lösen dann oft die konkrete Immunreaktion aus. Das Immunsystem reagiert auf diese “Fremdstoffe”  und versucht sie aus dem Körper zu entfernen oder dauerhaft unschädlich zu machen. Vielfach kommt es dabei zur Reizung der Darmwand in deren Folge die sogenannten “tight junctions” auf weiten und damit die Barriere für Immunkomplexe aufgehoben wird. Man spricht vom “leaky gut” (dem “durchlässigen Darm”), Antigen-Antikörper-Komplexe gelangen ins Blut. Körpereigenes Gewebe, das den Strukturen der eigentlich zu attackierenden Fremdstoffe (Proteinestrukturen von Bakterien, Viren oder Nahrungsmitteln) ähnelt, wird in der Folge angegriffen. Im Falle von Rheuma/ Arthritis (RA) sind dies Eiweiße aus dem Bindegewebe von Gelenken, bei der Multiplen Sklerose (MS) die Isolierung der schnell leitenden Nervenfasern (Myelinscheide), beim “angeborenen” Diabetes Typ I die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und Schilddrüsengewebe im Fall von Hashimotos Thyreoditis.
  4. Traumata jeglicher Art (ein Unfall, Fieber oder auch jeder andere Stress) können zur “Schwächung” des Immunsystems führen und leiten oft einen “Anfall” der Krankheit ein.

Die Gene und Geschehnisse in der Vergangenheit kann man nicht ändern. Das ThinkFoodAI Protokoll setzt direkt danach an und versucht die Umweltfaktoren zu beeinflussen.

Der Umweltfaktor Nr. 1 ist unsere tägliche Nahrung. 

Dabei handelt es sich erst einmal um einen Fremdstoff für jeden Körper. Für AI Fälle kennt man einige “übliche Verdächtige”, welche erst einmal streng aus dem Körper zu halten sind. Dadurch kann sich das Immunsystem beruhigen und die Sofortreaktionen klingen ab. Auch mittel- bzw. langfristige Reaktionen können in der Folge etwas eingedämmt werden. Völlig unterbinden kann man sie nie, wohl aber die auslösenden Faktoren möglichst genau feststellen und versuchen dauerhaft auszuschliessen.
Idealerweise beeinflusst man diese Kaskade bevor es zum Ausbruch der Krankheit kommt. Sprecht uns an und vereinbart einen Termin für ein Präventions-Gespräch für Angehörige von Autoimmun-Kranken 1. Grades.

Wiederherstellung normaler Körperfunktionen

Die Beschränkung auf echte, natürliche, nicht künstlich modifizierte oder prozessierte Lebensmittel ist wichtig für einen gesunden Körper. So lässt sich schnell eine gute Körperwahrnehmung wiedererlangen. Natürlicher oder “naturidentischer” Erdbeergeschmack ist nicht mehr bloss der Geschmack eines fettarmen Joghurtgetränkes oder zuckerfreien Kaugummis, sondern kann vom Körper wieder verlässlich mit X mg Vitamin C, Y mg Kalium und einer verlässlichen Menge wirksamer Antioxidantien verbunden werden. Umgekehrt fangen wir selber an längst vergessene, oder lange unterdrückte, Körpersignale wahrzunehmen und zu verstehen.

Zwei wichtige Dinge bei der praktischen Umsetzung

  • 100% Compliance (Therapietreue). Zu Beginn dürfen wirklich nur die erlaubten Lebensmittel verzehrt werden. Das Immunsystem hat ein langes Gedächtnis und bleibt noch lange nach dem Verzehr des Auslösers aktiv. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, genügend lange Zeit sämtliche verdächtigde Antigene auszulassen. Erst bei nahezu Beschwerde- bzw. Schubfreiheit empfehlen wir vorsichtig, langsam und Stück für Stück, manche dieser Nahrungsmittel wieder einzuführen.
 Für AI Teilnehmer empfehlen wir in keinem Fall eine 80/20 Version von Paleo mit dem Schluck Milch im Kaffee ab und zu.. oder dem klitzekleinen Keks “Der kann doch nicht schaden. Hast du früher doch auch gegessen und ist selbstgemacht!”. Selbst das bisschen Soja oder Gluten versteckt in der Bio-Fertigsauce ist zuviel. Leider oft sehr versteckt kann es dennoch den Therapieerfolg um Wochen zurück werfen.
  • Tagebuch führen hilft Fehler nicht zu wiederholen. Die Aufzeichnungen über das Essen, das Befinden, evtl. Supplemente und besondere Vorkommnisse sind Gold wert. Es wird nicht alles von Anfang an reibungslos laufen. Der übersichtlichere Ernährungsplan hilft diese Reibungen schneller aufzudecken, vorausgesetzt man kann sich 2 Tage später noch genau erinnern was es zum Mittagessen gab oder wann man den neuen B-Vitamin-Komplex eingeführt hat? Manche Fehler fallen vielleicht erst auf wenn man sie zum 2. oder 3. mal gemacht hat oder werden erst als solche aufgedeckt, wenn das Protokoll mit dem Betreuer besprochen wird.

 

Wie lange dauert das ThinkFoodAI Protokoll?

Das ist schwer zu sagen und immer vom Einzelfall abhängig. Ist man wirklich beschwerdefrei wenn man bestimmten Umweltfaktoren nicht mehr ausgesetzt ist, dauert es u.U. ein ganzes gesundes Leben lang. Wir stellen auch oft fest, dass nach einiger Zeit geringe Mengen, an vorher nicht gut vertragenen Lebensmitteln, wieder toleriert werden.
Um diesen TinkFood Lebensstil in die Praxis umzusetzen und individuell auf die jeweiligen Lebensumstände anzupassen, bieten wir die Erstellung eures TinkFoodAI Protokolls im Paket mit einer Jahresbetreuung an:

  • Erstellung des individuellen ThinkFoodAI Protokolls bestehend aus einem Ernährungsplan und der dazugehörigen Lebensmittelliste.
  • 12 Monate Telefon- und Onlinebetreuung ThinkFood Hotline mit Rückrufservice (ins dt. Festnetz).
  • ThinkFood Ordner für die Betreuung und alle wichtigen Unterlagen (Ärztliche Befunde, Fragebogen, Ernährungsplan, Tagebuch, Tips und Tricks, etc.)
  • Eine Anleitung zur praktischen Umsetzung: von Vorbereitung des Haushalts und Einkaufs, bis zur anfänglichen “Darmreinigung” und der Wiedereinführung von Lebensmitteln.
  • Bei Bedarf Empfehlung weiterer Tests und Verweis an entsprechende Laboratorien oder Ärzte, begründete Empfehlung von Supplementen (wir sind völlig unabhängig und empfehlen keine generelle Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln).

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Bevor man mal eben seinen Lebensstil ändert, sollte man sich gründlich informieren. Man muss sich ein ganzheitliches Bild der eigenen Erkrankung und der persönlichen Umstände machen und wir werden helfen die Krankheit besser zu verstehen. Fragen beantworten wir gerne im Vorfeld.
Für die ersten 30 Tage des ThinkFoodAI Protokolls solltet ihr alles andere hinten anstellen. Die Weihnachtszeit ist erfahrungsgemäß nicht so ideal. Es ständig auf morgen zu verschieben bringt aber auch nichts und ihr solltet euch besser wieder auf echtes, artgerechtes Essen und die eigene Gesundheit besinnen.

ThinkFood30 für Anfänger

1. Ausmisten 2. Einkaufen 3. Kochen 4. Spazieren 5. Schlafen

Die praktische Umsetzung von ThinkFood30

1. Ausmisten

Erfahrungsgemäß ist es mit unserer Selbstbeherrschung nicht weit her. Plane voraus! Die kleinen Versuchungen solltest du gar nicht erst zu hause haben. Gib sämtliches Brot, Reis, Nudeln, Haferflocken, Eiscreme, Limos, Kekse, Saure Drops, Müsli, Süßstoff, Schnickers, Chips, Kräcker, Fruchtwichtel, Sojasauce, Backmischungen, Brühwürfel, Dosenfutter und alles industriell hergestellte und verpackte an Lebensmitteln einfach an die nächste Obdachlosen Tafel ab. Deine Kinder brauchen übrigens nicht die extra Portion Milch in Schokolade und die Ernst und Herbert Kekse… im Gegenteil, wahrscheinlich wird es denen schon besser gehen sobald du selber gesünder bist!

2. Einkaufen

Nun, wo du Platz geschaffen hast, kannst du die Schränke voll mit gesunden Sachen stopfen.

Eiweiß

Am besten ist wirklich Fleisch von Weidetieren oder Wild. Nur weil du das Gute nicht so schnell bekommst heißt das nicht, dass du lieber ein Teilchen essen solltest. Nimm was du kriegen kannst aber iss nicht Tofu oder Quinoa stattdessen.
Land: Schwein-, Rind-, Wild- und Lammfleisch. Wasser: Lachs, Forellen, Makrelen, Sardinen, Krabben… alles was so gut riecht halt. Luft: Hühnchen, Pute, Ente, Vogel Strauß… wenn er den Kopf aus dem Sand zieht. Dazu machen sich auch gut hochwertige Eier (mit Omegas!), leckerer durchwachsener Speck und vielleicht ein paar Landjäger oder Fischkonserven (in gutem Olivenöl oder eigenem Saft) für eine Mahlzeit auf die Schnelle.

Gemüse

Am besten natürlich vom Nachbarn und in Bio Qualität. Bevor ihr aber gar kein Gemüse esst, ist das günstige vom Panny Markt überhaupt kein Problem. Wenn du jetzt noch das Saison Gemüse nimmst steht einer vernünftigen Abwechslung nichts im Wege und dein ThinkFood30 wird auch nicht teurer als der “normale Einkauf”. Denk daran: bunt soll es sein, also kauf alle Farben des Regenbogens ein.

Früchte

Wenn du abnehmen willst solltest du nicht mehr als ein Händchen voll Früchte am Tag essen. Nur wenn du alles über den Haufen werfen willst kannst du dich mit den ach so gesunden Früchtchen vollstopfen. Eine gute Wahl sind z.B. Beeren, Melonen, Zitrusfrüchte, klassische Apfelsorten (Pink Lady gehört nicht dazu!), Birnen, Mangos und Papayas sind zwar nicht schlecht… es kommt aber auf die Strecke an, die sie bis an deinen Tisch, in welcher Zeit, zurücklegen mussten. Bananen machen zwar glücklich, die sollten aber den Sportlern z.B. für nach dem Training vorbehalten bleiben. Besonders wenn Übergewicht ein Thema ist.

Fette

Oliven Öl (möglichst jungfräulich), Kokosnuss-Öl, -Milch oder -Flocken, Rotes Palmöl, Schmalz und Butterschmalz, Avocados und Avocadoöl, Macadamia-Nüsse und Öl, Mandeln, Walnüsse. Ist das Ziel Abnehmen, sei vorsichtig mit Nüssen und kauf lieber welche, die du noch selber knacken musst, dann isst du automatisch nicht so viele.

Gewürze

Weil du wahrscheinlich viel mehr Öl und Fett benutzt als bisher, wirst du feststellen wie lecker Grünzeug wirklich schmecken kann. Wenn du jetzt noch den Schrank voller leckerer Kräuter und Gewürze stehen hast, kann nichts mehr passieren. Zur Grundausstattung gehören: Basilikum, Coriander, Oregano, Thymian, Majoran, Rosmarin, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Salbei, Zitronenmelisse, Schabziger Klee, Kümmel, Dill, Petersilie, Liebstöckel, Sellerie, Lavendel, Lakritz, Curry, Chili, Kurkuma, Zimt, Pfeffer in allen Farben, Ingwer, Zitronengras, Sesam und Sesamöl, Muskat, Wachholder und Lorbeer. Sag bloß nicht Salat würde langweilig schmecken!

Getränke

Wasser ist das Getränk der Wahl (egal ob Mineral-, Leitungs- oder Blubber-Wasser). Zu den Mahlzeiten darf es gerne mal ein Tee sein (Kräuter, Früchte, schwarz, grün weiß und bunt). Zwischen den Mahlzeiten trinkst du aber am besten nur Wasser mit ein paar Zitronenscheiben, Minzblättern, Gurkenstücken oder Erdbeeren. Kaffee und Alkohol sollte während ThinkFood00 gemieden werden.

3. Kochen

Eine normale Mahlzeit sollte bestehen aus:
1 Hand voll (ca. 100-200g) mageres Eiweiß wie Hühnchen, mageres Rindfleisch, Pute, Schweinelende, Fisch, Meeresfrüchten oder 2-3 Eier
Mehrere Hände voll buntes Gemüse, entweder roh, gedünstet oder kurz gegart
Zum Schluss noch abrunden mit gutem Fett wie Avocado, Olivenöl oder eine Hand voll ungesalzene Nüsse (Mandeln, Pekanüsse, Makadamias oder Walnüsse)

Zum mitschreiben:

  • Eiweiß zu jeder Mahlzeit
  • 3-4 Mahlzeiten pro Tag
  • Früchte auf eine Portion pro Tag beschränken (zur Gewichtsabnahme)
  • Nüsse auf eine Hand voll pro Tag beschränken (zur Gewichtsabnahme)
  • Getränke sind Wasser und Tee zu den Mahlzeiten, keine Süßstoffe, noch nicht mal Stevia!  

4. Bewegung

Geh raus an die frische Luft. Wenigstens Spazieren nach dem Abendessen. Beweg dich nach Lust und Laune, aber übertreib es nicht. Gehe nicht über deine Grenzen hinaus. Wenn du unsicher bist such dir einen guten Fitness Trainer.
Besonders in den ersten 1-3 Wochen macht dein Körper eine Stoffwechselumstellung durch und du wirst vielleicht früher müde als gewohnt. Das ist völlig normal und du solltest auf deinen Körper hören und wenn nötig einfach früher Schluss machen.

5. Schlafen

Dunkel dein Schlafzimmer ab. Mach es wirklich dunkel. Keine LED vom Fernseher, Wecker oder Rauchmelder. Schmeiß den Fernseher und den Computer ganz aus dem Schlafzimmer raus. TV gucken oder emails checken nur bis spätestens eine Stunde vorm Zubettgehen. Gehe früh ins Bett und schlafe 8-9 Stunden! Du solltest ohne Wecker wach werden und einfach fit für den Tag sein.

Fragen, verwirrt oder ein Spezialfall?

Guck in unsere Links und Literaturempfehlungen und fang an zu Lesen. Oder leg einfach los, lass dich überraschen und ernte schon bald die Früchte. Halt dich nicht mit Lappalien auf. Wenn du besondere Beratung oder einen individuellen Ernährungsplan möchtest, vereinbare einfach eine unverbindliche Erstberatung mit uns: info(at)thinkfood.co.za

Payback

Schreib uns einfach zurück und kommentiere hier wie es dir ergeht. Poste ein Bild oder schick uns dein Lieblingsrezept. Helf mit andere von dem Abenteuer ThinkFood00 zu begeistern. Welche Infos fehlen dir? Worüber möchtest du mehr lesen? Vor allen Dingen, hab viel Spaß!

think food Philosophie

Gesundes Essen essen ist das A+O.

Unsere Empfehlungen basieren auf artgerechter Ernährung (eng. Paleo Diet) für Eure Gesundheit und nicht für irgendeine Richtlinie.
Wir gehen das ganze positiv an mit unserem Ernährungsplan und beschränken uns auf das was wir essen sollen (anstatt irgendwelcher Verbote).

think food Paläo Ernährung kurz und bündig

Wir essen “real food” – frische, natürliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Obst und Gemüse. Wir ziehen natürlich aufgezogene, gefütterte und gewachsene Lebensmittel, mit einer großen Nährstoffdichte von natürlich vorkommenden Mineralstoffen und Vitaminen vor.
Dies ist keine “Diät” – wir essen genügend um Kraft, Energie und ein gesundes Körpergewicht zu halten und aktiv zu sein. Unser Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, also essen wir sowohl tierische als auch große Mengen an pflanzlichen Produkten.
Wir haben keinen Mangel an Kohlenhydraten – allerdings essen wir sie in Form von Gemüse und Obst anstelle von Brot, Zerealien oder Teigwaren.
Unsere Mahlzeiten haben wahrscheinlich mehr Fett, als man sich vorstellen kann, aber Fette sind eine gesunde Energiequelle, wenn sie aus qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wie Avocado-, Kokos und Weide-Rindfleisch kommen.
So zu essen st ideal für einen gesunden Stoffwechsel und die Reduzierung von Entzündungen im Körper. Es hat uns geholfen uns gut zu fühlen, zu leben, gut auszusehen und maximale Leistung zu erbringen. Man beseitigt das Verlangen nach Zucker und bekommt ein gesundes Verhältnis zum Essen.
Außerdem minimiert man das Risiko für eine ganze Reihe von “Wohlstands-Krankheiten” und Leiden wie Diabetes, Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems, Schlaganfälle und eine Reihe Autoimmunerkrankungen.

Dieser sogenannte Elevator Pitch soll eine typische Situation darstellen: man begegnet einer alten Bekannten im Aufzug. Auf die positive Veränderung angesprochen, versucht man ihr in aller kürze zu erklären warum man sich so positiv verändert hat.
Das schöne ist, man muss nicht erklären was es alles nicht gibt, sondern man berichtet lieber von den positiven Seiten und macht sich auf neugierige Fragen gefasst.
Lesen Sie den ganzen Artikel im Englischen auf Whole9.com

Essen für die Gesundheit

Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Eier, sowie gutes ausgewogenes Fett wie Olivenöl, Kokosfett und Avocado tun Euch gut.
Zucker, Alkohol, Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte sind potentiell Lebensmittel mit negativen Eigenschaften. Viele Menschen profitieren davon diese zu meiden. Je mehr schädliches Ihr aus Euren Körpern haltet, desto gesünder werdet Ihr sein.
Nicht jeder muss sich allerdings für immer so extrem ernähren. Nach einer anfänglichen strikten Eingewöhnung werdet Ihr je nach Konstitution probieren mit was Ihr davon kommt, ohne gesundheitliche oder Performance Einbußen zu haben.
Diese Balance mit Euch zu finden und dauerhaft zu halten ist unser Job.
Unsere Kunden berichten gerne auf Nachfrage von den “wundersamen Heilungen” von Krankheiten und Symptomen wie: Bluthochdruck, Diabetes Typ I und II, Sodbrennen und Reflux, Reizdarm, Schilddrüsenunterfunktion, Allergien, Hautkrankheiten (Psoriasis), Rheuma, Gelenkschmerzen, Polizystische Ovarien, Endometriose, Unfruchtbarkeit, Migräne, Depression und Asthma. Diese Beispiele sind nicht hypothetisch, sondern es stecken echte Menschen dahinter, die unsere Ernährungsberatungen mit viel Freude, Sinn und Verstand befolgen.

Ein Besuch im Zoo

Auf den Spuren von Knut

Um mein längst überfälliges Versprechen einzulösen begab ich mich an diesem Wochenende mit meiner Tochter auf die Reise nach Berlin. Der Höhepunkt war sicher unser Besuch im Zoo, der seine für EUR 430 000 vom Tierpark Neumünster ausgelöste Attraktion im Alter von 4 Jahren viel zu früh verlor. Den Medienrummel hat es wohl vor- und nachher nicht mehr um ein Zootier gegeben, sogar in China Daily wurde über den knuffeligen Knut berichtet.

Artgerechte Verpflegung im Affenhaus

Das spannendste im Zoo sind immer die Fütterungen. Im Affenhaus des Beliner Zoos lernt man nicht nur die sympathische Borneo Orang-Utan Familie kennen, sondern lernt auch etwas über deren artgerechte Verpflegung. Ein Übermaß an Früchten, welches die Tiere wohl genau wie wir Menschen gerne bevorzugen würden, führt bei Ihnen genauso zu Krankheiten wie Insulinresistenz, Diabetes und Herz-Kreislauf Problemen. Affendamen können sogar an Unfruchtbarkeit durch zu süße Ernährung leiden.

All-You-Can-Eat im Affenhaus
Katerfrühstück

Bei den Katzen wird sich laut und lüstern über das Frühstück hergemacht. Übrigens bestand unsere erste Mahlzeit des Tages auch nicht immer selbstverständlich aus ständig neuen Cerealien, Bio-Müslis oder vollwertigen Backwaren. Für viele Menschen würde eine Alternative wie Vollfett Joghurt von der grassgefütterten Kuh oder Nüsse mit Früchten eine bessere Wahl darstellen. Gerade für Diabetiker sind besonders Fisch und Geflügel mit viel Grünem Gemüse gesunde Optionen, die schnell zur Senkung des Blutzuckers und meist sogar zur Steigerung der körpereigenen Insulinproduktion führen.

Eine gemütliche Höhle ohne offenes Feuer

Für unsere persönliche artgerechte Ernährung sind wir als Rheinländer gerne ins schöne Neukölln gefahren. Dort betreiben Boris und Rodrigo das wohl erste paleolithische Restaurant Europas. Im Sauvage wird steinzeitlich gekocht. Paleolithisch heißt quasi der genetischen menschlichen Natur entsprechend. Vor allem aber wird man in dieser Küche garantiert nichts “fertiges”, aromatisiertes oder irgendwie anderes prozessiertes finden. Entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil die Paleo Anhänger wären rohe Fleischfresser steht doch überwiegend sowohl rohes, als auch gegartes Gemüse auf dem Speiseplan. Die Hannoversche Allgemeine schreibt über das Sauvage: 

Wildschwein am Spieß oder Mett in Bottichen sucht man im Sauvage vergeblich, dafür gibt es Sellerie im Speckmantel oder auf Salatblättern drapiertes Confit de Faisan. Steinzeit-Cuisine kann paradoxerweise hochzivilisiert sein.

Wir hatten beide ein Menü aus Tagessuppe (Orangen-Ingwer oder Brockolicreme), das Mignon Steak auf gebackenem Spargel und Jungem Spinat mit Kräuterbutter und der fluffigsten Sauce Hollondaise ever! Ein besseres Stück Fleisch haben wir in Deutschland auch noch nicht auf dem Teller gehabt. Der Nachtisch war ein Vorgeschmack auf das Brunch am Sonntag Morgen: Kokos- und Mandelmehl-Carob-Kekse, gebackene Äpfel und Sommerbeeren an Mandelkäse. Insgesamt Prädikat “unbedingt empfehlenswert”. Sehr schön fanden wir auch die in der Paleo Gemeinde übliche Offenheit sich über Rezepte und Ideen auszutauschen, wobei Boris und Paço neben einer Menge Liebe wohl noch den ein oder anderen Kniff haben und über die geeigneten Zutaten-Lieferanten verfügen. Nicht vorenthalten wollen wir Euch unsere Review auf Qype.
Hast Du gute Erfahrungen mit Ernährung gemacht? Was bedeutet artgerecht für Dich?

Huldigung unserer Lagerstädte und eine nachträgliche Entschuldigung

Hätte sich unser schnarchender Zimmer-Nachbar im Circus Hostel etwas menschlicher ernährt, hätte ich ihm nicht alle fünf Minuten unmenschlicherweise die Decke wegziehen müssen. Sonst war alles super lieb und freundlich (Danke Jule an der Rezeption!), hell, ordentlich und mitten in Prenzlauer Berg. Perfekt um den EM Auftakt gebührend zu feiern. Nicht nur gesunde Ernährung, sondern auch regelmäßiger und ausreichender Schlaf sind wichtig für das körperliche Wohlbefinden!

Oh, oh, ohbrigado